Wer als Selbstständiger seine Rechnungen, Belege und Buchhaltung möglichst unkompliziert organisieren möchte, stößt schnell auf Lexoffice, heute unter dem Namen Lexware Office bekannt. Die Cloud-Buchhaltungssoftware richtet sich vor allem an Freelancer, Kleinunternehmer und kleine Unternehmen und verspricht, viele kaufmännische Aufgaben in einer Anwendung zu bündeln. Doch wie gut funktioniert das in der Praxis und lohnt sich die Software wirklich?

In unserem Lexoffice Test schauen wir uns deshalb die wichtigsten Funktionen, aktuellen Preise und typischen Nutzererfahrungen genauer an. Wir zeigen, welche Vorteile Lexware Office bietet, wo Schwächen liegen und für wen sich die Software eignet. Außerdem vergleichen wir sie mit Alternativen wie sevDesk, damit Sie vor dem Kauf besser einschätzen können, welche Lösung zu Ihrem Unternehmen passt.

Quick Answer

Lexoffice, heute Lexware Office ist eine starke Cloud-Buchhaltungssoftware für Selbstständige, Freelancer, Kleinunternehmer und kleinere Unternehmen. Besonders überzeugen Rechnungen, digitale Belegerfassung, Banking, E-Rechnungen und die Zusammenarbeit mit Steuerberatern. Für die vollständige Buchhaltung ist meist der L-Tarif interessant. Wer nur Rechnungen erstellen möchte, kommt günstiger weg.

Was ist Lexoffice?

Wer nach einem Lexoffice Test sucht, sollte zunächst wissen: Die bekannte Software heißt inzwischen Lexware Office. Das Produkt wurde weiterentwickelt, der frühere Name Lexoffice ist bei vielen Selbstständigen aber weiterhin geläufig.

Lexware Office ist eine cloudbasierte Lösung für kaufmännische Aufgaben. Je nach Tarif lassen sich Angebote, Rechnungen, Mahnungen und Belege verwalten, Zahlungen abgleichen sowie EÜR, GuV und Umsatzsteuer bearbeiten. Auch die mobile Nutzung und die Zusammenarbeit mit Steuerberatern gehören zum Konzept.

Der größte Vorteil liegt in der Verbindung dieser Funktionen. Statt beispielsweise Rechnungen in einem Programm und Belege in einer anderen Anwendung zu verwalten, laufen viele Prozesse in einer Oberfläche zusammen.

Lexoffice im Test: Unser Eindruck

Bereich

Bewertung

Bedienung

★★★★☆

Rechnungen

★★★★★

Belegerfassung

★★★★☆

Banking

★★★★☆

Buchhaltung

★★★★☆

Steuerberater-Zusammenarbeit

★★★★★

E-Rechnung

★★★★★

Preis-Leistung

★★★★☆

   

Lexware Office überzeugt vor allem durch einen vergleichsweise niedrigen Einstieg und einen breiten Funktionsumfang. Gerade für Einzelunternehmer ist das interessant: Die Software kann mit einfachen Rechnungen beginnen und später auch komplexere Buchhaltungsaufgaben übernehmen.

Die Bedienung ist auf Nutzer ausgerichtet, die keine Buchhaltungsexperten sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche steuerlichen Entscheidungen automatisch richtig getroffen werden. Automatisierung spart Arbeit, ersetzt aber keine fachliche Prüfung.

Lexoffice Funktionen: Was kann die Software?

Rechnungen und Angebote

Rechnungen, Angebote, Lieferscheine und Mahnungen lassen sich direkt in Lexware Office erstellen. Die Software bietet Vorlagen und kann Rechnungen auch mobil erstellen und versenden.

Für Freelancer und Dienstleister ist das besonders praktisch, weil Rechnungserstellung und Zahlungskontrolle miteinander verbunden werden können.

Digitale Belegerfassung

Belege können digital erfasst und über die mobile App eingescannt werden. Die Texterkennung übernimmt dabei einen Teil der Datenerfassung und erstellt Buchungsvorschläge.

Das ist einer der Bereiche, in denen Cloud-Buchhaltung im Alltag einen echten Unterschied machen kann. Statt Papierbelege zu sammeln und später manuell zu übertragen, lassen sich Ausgaben direkt digital organisieren.

Banking und Zahlungsabgleich

Online-Banking und Zahlungsabgleich gehören zum Funktionsumfang. Eingehende Zahlungen können passenden Rechnungen zugeordnet werden.

Gerade bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen reduziert das den manuellen Aufwand.

EÜR und GuV

Wer seine Buchhaltung selbst erledigt, findet in höheren Tarifen wichtige Funktionen wie Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Gewinn-und-Verlustrechnung und Umsatzsteuer-Voranmeldung. Diese Funktionen sind insbesondere im L-Tarif relevant.

E-Rechnung

Ein wichtiger Pluspunkt im aktuellen Lexoffice Test ist die E-Rechnungsunterstützung.

Lexware Office kann E-Rechnungen in Formaten wie XRechnung und ZUGFeRD erstellen und verarbeiten. Laut Anbieter sind die E-Rechnungsfunktionen in allen Versionen enthalten.

Dabei sollte man unterscheiden: Nicht jede automatisch erzeugte Rechnung ist eine E-Rechnung. Je nach Rechnungsempfänger und Voraussetzungen muss die entsprechende Funktion korrekt aktiviert beziehungsweise eingerichtet werden.

DATEV und Steuerberater

Für Selbstständige mit Steuerberater ist die DATEV-Unterstützung ein wichtiges Argument. Lexware Office bietet Datenexporte und einen Steuerberaterzugang, sodass Buchhaltungsdaten digital ausgetauscht werden können.

Lexoffice Preise 2026

Die Lexoffice Preise beziehungsweise aktuellen Lexware-Office-Preise sind in vier Haupttarife aufgeteilt:

Tarif

Preis/Monat zzgl. MwSt.

Geeignet für

S

7,90 €

Belegerfassung und Archiv

M

12,90 €

Rechnungen, Angebote und Mahnungen

L

21,90 €

Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer

XL

32,90 €

Erweiterte Rechnungsfunktionen und API

Die Preise gelten laut aktueller offizieller Preisliste monatlich und sind kündbar. Für Neukunden werden teilweise zeitlich begrenzte Rabatte angeboten.

Welcher Tarif ist sinnvoll?

S: Sinnvoll, wenn vor allem Belege digital erfasst und archiviert werden sollen.

M: Interessant für Selbstständige, die hauptsächlich Angebote, Rechnungen und Mahnungen benötigen.

L: Für viele Selbstständige der sinnvollste Tarif, wenn die komplette Buchhaltung selbst erledigt werden soll.

XL: Eher für Unternehmen mit erweiterten Anforderungen, etwa speziellen Rechnungstypen oder API-Nutzung.

Unser Tipp: Nicht nur den günstigsten Monatspreis vergleichen. Entscheidend ist, welche Funktionen tatsächlich gebraucht werden.

Lexoffice im Überblick: Was bietet die Buchhaltungssoftware für Selbstständige?

Wer als Selbstständiger seine Rechnungen, Belege und Buchhaltung möglichst unkompliziert organisieren möchte, stößt schnell auf Lexoffice, heute unter dem Namen Lexware Office bekannt. Die Cloud-Buchhaltungssoftware richtet sich vor allem an Freelancer, Kleinunternehmer und kleine Unternehmen und verspricht, viele kaufmännische Aufgaben in einer Anwendung zu bündeln. Doch wie gut funktioniert das in der Praxis und lohnt sich die Software wirklich?

Was erwartet Sie in unserem ausführlichen Lexoffice Test?

In unserem Lexoffice Test schauen wir uns die wichtigsten Funktionen, aktuellen Preise und typischen Nutzererfahrungen genauer an. Wir zeigen, welche Vorteile Lexware Office bietet, wo mögliche Schwächen liegen und für wen sich die Software eignet. Außerdem vergleichen wir sie mit Alternativen wie sevDesk, damit Sie vor dem Kauf besser einschätzen können, welche Lösung zu Ihrem Unternehmen passt.

Lexoffice für Kleinunternehmer

Lexoffice für Kleinunternehmer ist eine der naheliegendsten Einsatzmöglichkeiten.

Lexware Office berücksichtigt die Kleinunternehmerregelung und kann entsprechende Hinweise auf Rechnungen automatisch integrieren. Die Software richtet sich ausdrücklich auch an Kleinunternehmer, Freelancer und Gründer.

Für einen typischen Kleinunternehmer sind vor allem diese Funktionen relevant:

  • Rechnungen erstellen
  • Belege digital speichern
  • Zahlungen kontrollieren
  • Geschäftsausgaben organisieren
  • E-Rechnungen empfangen
  • Steuerberater einbinden
  • Einnahmen und Ausgaben überwachen

Wichtig ist allerdings: Die Kleinunternehmerregelung bedeutet nicht, dass keine Buchhaltung oder Dokumentation notwendig wäre.

Lexoffice Erfahrungen: Was spricht dafür?

Bei den Lexoffice Erfahrungen zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei vielen etablierten SaaS-Produkten: Die Stärken liegen vor allem in Bedienkomfort und Automatisierung.

Was Nutzer typischerweise schätzen

  • einfache Rechnungserstellung
  • mobile Belegerfassung
  • zentrale Verwaltung von Rechnungen und Belegen
  • Banking-Integration
  • Steuerberater-Zugang
  • DATEV-Unterstützung
  • E-Rechnungsfunktionen
  • monatlich kündbare Tarife

Die Software ist besonders interessant für Personen, die ihre Buchhaltung nicht zum eigenen Spezialgebiet machen möchten.

Typische Kritikpunkte

Der wichtigste Kritikpunkt ist die Tarifstruktur. Wer mit einem günstigen Tarif startet und später zusätzliche Buchhaltungsfunktionen benötigt, muss auf ein teureres Paket wechseln.

Auch komplexere steuerliche oder buchhalterische Fälle können mehr Fachwissen erfordern, als die einfache Oberfläche zunächst vermuten lässt.

Unsere Einschätzung: Lexware Office ist keine „Buchhaltung per Knopfdruck“. Es ist vielmehr ein Werkzeug, das viele Routineaufgaben deutlich einfacher macht.

Lexoffice Alternative: Welche Optionen gibt es?

Die bekannteste Lexoffice Alternative für Selbstständige ist sevDesk.

Kriterium

Lexware Office

sevDesk

Rechnungen

Sehr gut

Sehr gut

Belegerfassung

Sehr gut

Sehr gut

E-Rechnung

Ja

Ja

EÜR

Ja

Ja

DATEV

Ja

Ja

Steuerberater-Zusammenarbeit

Sehr gut

Gut

Zielgruppe

Selbstständige & KMU

Selbstständige & KMU

Welches System besser ist, hängt vom persönlichen Workflow ab.

Lexware Office ist besonders attraktiv, wenn Buchhaltung, Rechnungen, Banking und Steuerberater-Zusammenarbeit in einer Lösung zusammenlaufen sollen.

sevDesk kann eine gute Alternative sein, wenn Oberfläche, Funktionsaufteilung oder Preisstruktur besser zum eigenen Arbeitsalltag passen.

Wer hingegen sehr komplexe Warenwirtschaft, Lagerverwaltung oder Unternehmensprozesse benötigt, sollte sich auch größere ERP- und Buchhaltungssysteme ansehen.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • übersichtliche Cloud-Lösung
  • viele Funktionen in einem System
  • digitale Belegerfassung
  • Banking und Zahlungsabgleich
  • E-Rechnung
  • EÜR und GuV in höheren Tarifen
  • DATEV-Anbindung
  • Steuerberaterzugang
  • mobile Nutzung
  • monatlich kündbar

Nachteile

  • wichtige Funktionen erst in höheren Tarifen
  • XL für kleine Solo-Unternehmen teilweise überdimensioniert
  • komplexe Sonderfälle können Fachwissen erfordern
  • Automatisierung ersetzt keine steuerliche Beratung

Für wen lohnt sich Lexoffice?

Sehr gut geeignet für

  • Freelancer
  • Freiberufler
  • Einzelunternehmer
  • Kleinunternehmer
  • Gründer
  • kleine Dienstleistungsunternehmen
  • Selbstständige mit Steuerberater

Weniger geeignet für

  • große Unternehmen mit komplexen Konzernstrukturen
  • Unternehmen mit umfangreicher Warenwirtschaft
  • sehr spezialisierte Branchenanforderungen
  • Nutzer, die ein vollständiges ERP-System benötigen

Fazit: Unsere Lexoffice Bewertung

Unser Lexoffice Test fällt positiv aus. Lexware Office gehört zu den interessanteren Buchhaltungslösungen für Selbstständige und kleine Unternehmen, weil Rechnungen, Belege, Banking und Buchhaltung in einer Cloud-Anwendung verbunden werden.

Besonders stark sind die einfache Rechnungserstellung, digitale Belegerfassung, E-Rechnungen und die Zusammenarbeit mit Steuerberatern.

Der größte Nachteil liegt in der Tarifstruktur: Wer mehr als reine Rechnungsfunktionen benötigt, landet relativ schnell bei L oder XL.

Häufig gestellte Fragen 

1. Ist Lexoffice dasselbe wie Lexware Office?

Ja. Lexoffice ist der frühere Name der heutigen Software Lexware Office.

2. Was kostet Lexoffice?

Die regulären Tarife kosten derzeit 7,90 €, 12,90 €, 21,90 € beziehungsweise 32,90 € pro Monat zuzüglich MwSt.

3. Welcher Lexoffice Tarif ist für Selbstständige am besten?

Für Selbstständige, die ihre Buchhaltung selbst erledigen möchten, ist häufig L interessant, da dort unter anderem EÜR, GuV und Umsatzsteuerfunktionen enthalten sind.

4. Ist Lexoffice für Kleinunternehmer geeignet?

Ja. Die Software unterstützt typische Anforderungen von Kleinunternehmern und berücksichtigt die Kleinunternehmerregelung bei der Rechnungserstellung.

5. Gibt es eine kostenlose Testversion?

Ja. Lexware bietet eine 30-tägige Testphase an, die automatisch endet.

6. Unterstützt Lexoffice E-Rechnungen?

Ja. Lexware Office unterstützt unter anderem XRechnung und ZUGFeRD.

7. Ist Lexoffice besser als sevDesk?

Nicht grundsätzlich. Beide Programme richten sich an ähnliche Zielgruppen. Die bessere Wahl hängt vom Funktionsumfang, Workflow und persönlichen Vorlieben ab.